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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.03. 2004

Jetzt kabeln wir den Salat
Die Münchner Konferenz "Neuro - Networking Europe" versammelt die digitalen Dissidenten


Von Wolfgang Frömberg


Die junge Frau, die hinten im Café der Muffathalle sitzt, gibt ein merkwürdiges Bild ab. Sonntag, der 29. Februar, ist der dritte und letzte Tag von "Neuro - Networking Europe", die Teilnehmerin wirkt bereits ein wenig erschöpft. Es herrscht dicke Luft. Sie hat sich dennoch in Mantel und Schal geworfen und eine Mütze aufgesetzt. Schwer zu sagen, ob sie der laufenden Debatte über widersprüchliche Verhältnisse von Virtualität und Realität folgt, aber man sieht, daß sie aufschreibt, was ihr gerade durch den Kopf geht. Und es fällt auf, daß kein Powerbook auf ihrem Schoß liegt.

"Geeks" und "Nerds", Theoretiker und Aktivisten um sie herum haben die Blicke entweder auf ihre Gegenüber, den Inhalt ihrer Gläser oder das gerichtet, was sie durch Kameraobjektive sehen; vor allem aber auf die Bildschirme ihrer tragbaren Rechner. Sie benutzt einen Stift, schreibt altmodisch auf Papier. Eine Geste romantischer Verweigerung? Oder gar, inmitten digitaler Überreizung, ein stilles Plädoyer für die Rückkehr zum Analogen? Es wäre fast schon rührend.

Die Dame gehört zu den zweihundertfünfzig größtenteils jungen Leuten aus fünfunddreißig Ländern, europäischen und anderen, die am letzten Februarwochenende zu "Neuro - Networking Europe" nach München gekommen sind. Auslöser für die Zusammenkunft der Netzwerker war der Start der Internet-Plattform D-A-S-H, die unter dem Slogan "Vernetzung gegen Ausgrenzung" Zusammenarbeit und Austausch von Initiativen gegen Rassismus und Ressentiment auf europäischer Ebene erleichtern soll. Mit Kritik am Scheitern des europäischen Verfassungsprozesses wird vor Ort nicht gespart. Franco Bifo Berardi, Philosoph und Medienaktivist aus Bologna, bringt sie in seinem Abschlußbeitrag auf den Punkt: "Was von Europa übrigbleibt, ist das, was wir hier sehen." Zuvor hat man Berardi bereits im "Kiosk für nützliches Wissen" sehen können, als er im Gespräch mit der kalifornischen Aktivistin Valery Rey Alzaga die Dialektik von Hoffnung und Resignation bei der täglichen politischen Arbeit reflektierte.

Die Agentin des Analogen im Café begrüßt jetzt eine Bekannte mit herzlicher Umarmung, die Vorstellung von der skurrilen Außenseiterin verschwindet: Das Verweilen bei Tagungen, Kongressen, Messen und ähnlichen Veranstaltungen kann einen sauer und einsam machen, die Lesung eines verehrten Schriftstellers in paranoische Laune versetzen - die Anwesenden hier mögen es sicher nicht, wenn Veranstaltungen, die sie besuchen, großspurig und warenförmig "Events" genannt werden. Deshalb betonen die Veranstalter hier die Ablehnung systemisch geschlossener Angebote dieser Art, wollen kein ästhetisches Schaulaufen, kein Markt der Möglichkeiten, aber auch keine wissenschaftliche Tagung und kein konspirativer Kindergeburtstag sein. "Es geht vielmehr darum, Orte zu erfinden, an denen gemeinsam und in aller Öffentlichkeit produziert und dieses gemeinsam Geschaffene distribuiert werden kann", erklärt Initiator Florian Schneider.

Man kann sich ein Bild davon machen, indem man die theoretischen Beiträge der hier ausschnittweise beobachtbaren Bewegung ins Auge faßt. Von Michael Hardt und Antonio Negri bis Giorgio Agamben, von Saskia Sassen bis Gilles Deleuze dominieren in den Quellenangaben der Bewegung die philosophische Zeitkritik und die Analyse von Machtverhältnissen, mit starkem Hang zur Utopie.

Besonders der Hardt/Negrische Begriff der "Multitude" soll gegen seinen vermeintlichen Mißbrauch als Modewort geschützt werden, was einerseits Kritik an Hardt und Negri abfedert, andererseits das utopische Potential des Begriffs retten und ernst nehmen will. Für die Veranstalter und Besucher von "Neuro" stehen die Probleme rechtloser Flüchtlinge gleichberechtigt neben der sich zuspitzenden Debatte über "geistiges Eigentum": Ströme von Menschen und Daten, für die es noch keine angemessene, keine gerechte juristische Form gibt. In diesem Sinn diskutiert man hier auch die Arbeit an einem digitalen Video-Standard vor, der nicht einem Konzern, sondern der Allgemeinheit gehören soll, und das wiederum schafft die Verbindung zum Ringen um einen zeitgenössischen Bildungsbegriff.

Dem zeitgemäßen Wissen sollen hier also Beine, dem Stand der Dinge der Prozeß gemacht werden. Weil die Arbeit durch die neuen Technologien und Wissensformen nicht weniger wird, soll Vernetzung sie wenigstens erleichtern. Nun ist die Idee des Netzwerks keine neue Erfindung. Um das zu wissen, muß man weder Manuel Castells' "Informationszeitalter" noch jemals ein Lifestylemagazin in Händen gehalten haben, das dem jugendlichen Zielpublikum die Notwendigkeit eines Netzwerks von Freunden für ein besseres, neues Leben unter den alten Bedingungen aufschwatzen will, und vor terroristischen Netzwerken warnen die Nachrichtenmedien. Während solche Schurken aber tatsächlich konspirativ handeln müssen, wollen "Neuro" zwar maximale Wirkung erzielen, aber dabei absolut "dekonspirativ" (Rainald Goetz) sein. Ihre Selbstdefinition umfaßt daher zahlreiche offene Strategien der Verknüpfung technologischer Entwicklungen rund um das Thema Mobilität sowie die ebenfalls öffentliche Vernetzung sozialer Bewegungen.

Während der drei Tage in der Muffathalle sollte es somit keine Messe-, Kongreß- oder Festivalbesucher im üblichen Sinne geben, sondern Teilnehmer an einem mehrdimensionalen Protokoll, das sich auch nach dem Ende der Veranstaltung permanent fortschreibt: Die Zahl der Links, Verknüpfungen und Verkettungen erscheint tatsächlich ermutigend im Sinne der Beteiligten, überprüfbar auch, aber nicht nur auf der Website http://neuro.kein.org/.

An den Web- und Realorten dieser Bewegung treffen sich also nicht "Avatare im Metaversum", wie sich das der Science-fiction-Autor Neal Stephenson noch in den neunziger Jahren in seinem Roman "Snow Crash" ausgemalt hat. Es sind durchaus Menschen aus Fleisch und Blut, die das zu Kooperation und Kollaboration einladende Prinzip von "Open Source", also eines offenen Quellcodes, der aus Software-Nutzern nicht gleich Lizenz-Kundschaft macht, in politische Handlungen überführen möchten.

Der Eintritt zum Kongreß ist frei, und das ist nicht der einzige Unterschied zum "Make-world-Festival" vor knapp drei Jahren an gleicher Stelle. Abgesehen davon, daß die damalige Veranstaltung unter dem frischen Eindruck der Anschläge vom 11. September stattfand und mit entsprechenden Schock- und Niedergeschlagenheitsphänomenen zu ringen hatte, kamen die Anreisenden diesmal mit dem Vorsatz nach München, die Organisationsform dazu zu nutzen, das individuelle Expertentum - in der Kunst hieße es Talent - anzulocken und zu reflektieren.

Der in die Jahre gekommene Hallenkomplex auf der Isarinsel ist ganz gut gerüstet für ein langes Wochenende, an dem er Bürgerrechtsgruppen, Medienpiraten, Schriftstellern, Musikern und Softwareprogrammierern als Treffpunkt dienen soll. Aufgeschlagene Notebooks, schiefe Projektionen und verknotete Kabel bestimmen die Szenerie. Dagegen wirken die Stände und Broschürentische, die die Hauptschauplätze säumen, beinahe archaisch.

Mitten im aufgeräumten Chaos knattert das Programm des Berliner Senders Reboot.FM, der hundert Tage lang in der Hauptstadt Open-source-Radio machen will, aus ein paar Kofferradios.

Nicht alles aber wird gesendet oder läßt sich danach in Kürze im Netz nachlesen oder nachschauen, manche Diskussion sollte man möglichst persönlich mitbekommen haben, eine Begegnung wird ja in dem Augenblick am spannendsten, in dem sie ein vorgefertigtes Bild verändert.

Als der 73jährige Filmhistoriker Enno Patalas, der sich unentwegt mit den Problemen bei der Definition von "Originalversionen" von Filmklassikern beschäftigt, am Samstag nachmittag noch einmal das Mikro ergreift, ist so ein Moment gekommen: Der Netzkünstler Sebastian Lütgert, von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur wegen der Verbreitung zweier Adorno-Texte über seine Website aus Copyrightgründen juristisch belangt, hat eben noch Filmbilder auf ihre Verbreitungsformen hin befragt, jetzt applaudiert er ostentativ, als Patalas erklärt: "Film ist schon an sich nichts anderes als eine Kopie, eine Raubkopie der Wirklichkeit."

Überraschende Momente bei öffentlichen Begegnungen können allerdings nicht nur zu Beifall hinreißen, sie können auch schmerzhaft sein: Später am Abend führen israelische Audio- und Videokünstler einen Film über den "antiterroristischen Schutzwall" zwischen Israel und dem Westjordanland vor. Wer sie zur politischen Wirkung ihrer bewegenden Bilder befragt und zur Antwort erhält, sie seien Künstler, aber keine Politiker, muß doch staunen, wie merkwürdig sich mitunter der Blick verengt - auch im offensten Netzwerk kann man aus dem Rahmen fallen. Was an solch aktueller Kunst wäre denn nicht politisch?


Telepolis 02.03.2004

Networking Europe. Netzaktivisten gegen Rassismus
Andrea Naica-Loebell

In München trafen sich am Wochenende Netzaktivisten, um sich einander vorzustellen, ins Gespräch zu kommen und sich in einem virtuellen Europa gegen Rassismus und Ausgrenzung zu vernetzen. Neuro-Networking Europe sollte nicht nur eine Konferenz, sondern "vernetzte Praxis" sein.

Freitagabend in der Muffathalle in München: Im Café an jedem Tisch mindestens ein Laptop, jeweils drumherum gruppiert intensiv diskutierende, mehr oder weniger junge Menschen. In der Halle eine riesige Leinwand als Raumtrenner, links ein bestuhlter Veranstaltungsraum mit Bühne, rechts im Halbdunkel auf Tischen eine Menge Computer und dazwischen der Kiosk für nützliches Wissen. Beamer werfen die Abbilder von Websites auf die Wände.

Auf der Bühne eröffnet vor dem sich langsam sammelnden Publikum Fred Schell vom "Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis" offiziell Neuro-Networking Europe. Er plädiert dafür, das Internet nicht dem Kommerz und schon gar nicht den Rechtsextremen zu überlassen. Das Ziel sei die sowohl reale wie virtuelle Vernetzung junger Aktivisten als soziale Bewegung gegen Rechts in dem sich gerade erweiternden Europa. Auch die Bundesjugendministerin Renate Schmidt spricht Grußworte an die "lieben jungen Leute aus Europa" und ruft zur Gegenbewegung gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit auf.

Während die diversen Festredner, darunter auch Joao Vale de Almeida von der Europäischen Union, warme Worte gegen rassistische Kälte finden, flimmern an der Seite der Halle ständig Videobilder von Demonstrationen rund um ein Flüchtlingslager in der australischen Wüste. Menschen, die an einem Riesenzaun empor klettern und Löchern in ihn sägen. Polizei mit Helmen, Demonstranten im Würgegriff haltend; Flüchtlinge, die durch Löcher im Zaun fliehen, rennende Menschen, wehende rote Fahnen, weinende Flüchtlingskinder. Ein seltsames Gemisch von feierlichen Reden gegen Rassismus und sich dagegen stemmenden Bildern, die automatisch das Konzept der Festung Europa und die restriktive europäische Flüchtlingspolitik ins Bewusstsein rufen.

Am Kiosk für nützliches Wissen gibt es "Erzählungen von Orten, Städten und Territorien"
Anlass des Treffens von mehr als 200 europäischen Netzwerkern ist der Relaunch der Internet-Plattform D-A-S-H, die es sich zum Ziel gemacht hat, junge Aktivisten gegen Ausgrenzung und Rassismus zu vernetzen und zu unterstützen. Und das mithilfe verschiedener öffentlicher Institutionen wie dem Bundesfamilienministerium, dem Aktionsprogramms der Bundesregierung Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und der Bundeszentrale für politische Bildung ( BpB ).
"NEURO - Networking Europe," erläutern die Veranstalter,
ist nicht nur eine Konferenz, einfach eine Messe oder ein herkömmliches Festival. Es geht vielmehr um einen Ort, an dem über mehrere Tage und Grenzen hinweg zusammengearbeitet und gemeinsam produziert wird. Es geht um eine kritische, vernetzte Praxis: Debatten zu führen, Ergebnisse bisheriger Arbeit vor- und zur Verfügung zu stellen, neue Vorhaben zu erörtern, gemeinsame Projekte zu planen und zu beginnen.

Die Muffathalle soll sich "in einen kollaborativen Workspace verwandeln".
Ein Zusammenkommen von Praktikern, Theoretikern, Künstlern und politischen Aktivisten. Mehr als 50 Gruppen, Initiativen und Projekte aus ganz Europa (und ein paar außereuropäischen Nationen), waren eingeladen. Auswahlkriterium war, dass sie bereits mit D-A-S-H kooperieren. Eine sehr bunte Mischung und das spiegelt sich im Programm, einem ziemlichem Gemischtwarenlager mit Vorträgen, Diskussionen, Präsentationen, Performances, Konzerten und Aktionen. Projekte aus München waren nicht eingeladen und auch nicht gezielt informiert worden, dafür legt aber einmal mehr der Münchner Pop-Literat Thomas Meinecke abends seine Platten als DJ auf.


Alle Veranstaltungen mitzubekommen ist unmöglich, aber im Grunde auch von den meisten nicht gewünscht. Leute aus verschiedenen Städten, die bundesweiten Organisationen angehören, treffen sich vor Ort, um ihre die Plattform Neuro für ihre eigenen politischen und virtuellen Absprachen oder Workshops zu nutzen. Zwanglos kommen Projekte zudem untereinander ins Gespräch, neue Fäden im sozialen, politischen und virtuellen Netzwerk werden geknüpft.


Als Auftakt gibt es "Impulsreferate von profilierten Persönlichkeiten", darunter Dierk Borstel von der Amadeu-Antonio-Stiftung, der an die harte Alltags-Lebensrealität von Flüchtlingen erinnert und klar macht, dass Symbolpolitik nicht genügt, sondern gelebte Solidarität notwendig ist. Er plädiert für eine Förderung, die mehr auf tatsächlich realisierte Hilfe fokussiert, als auf Aktionen, bei denen alle ganz gleichberechtigt und medienwirksam auf dem Marktplatz in das Sprungtuch der Feuerwehr hüpfen.
Der Medientheoretiker Geert Lovink betont anschließend, dass jedes Netzwerk Ausgrenzung braucht, um sich nicht selbst ins Grenzenlose zu verlieren. Es seien immer drei Phasen notwendig. Phase eins sei die der Gründung, des Ausgangsmoments, zum Beispiel einem Event oder einer sozialen Umwälzung. Phase zwei sei die der Absprachen, des notwendigen Streits, des Aufspürens von Unterschieden und Gemeinsamkeiten, kurz das Finden eines gemeinsamen Nenners. In Phase drei beginne dann die Normalisierung, echte Strukturen entstehen, Ziele werden definiert und technische Umsetzungen ausprobiert. Die echte Arbeit beginnt.
Das "normale" Publikum irrt nach den Vorträgen eher orientierungslos herum, bleibt vereinzelt und lässt sich abends schnell von den mit Videobildern kombinierten elektronischen Endzeitsounds vertreiben. Wer nicht schon einen Anlaufpunkt in der Muffathalle hat, findet nur schwer Zugang. Die Projekte sind einzeln nicht sichtbar, sie gehen in der gemeinsamen Installation unter. Das bereitet auch einzelnen Aktivisten immer wieder Schwierigkeiten, ständig sucht jemand seine Leute. Ruhige Ecken für Gespräche zu finden, ist fast unmöglich, zumal fast immer sowohl im Café wie in der Halle irgendeine Veranstaltung läuft.


Es fehlen Kommunikationsräume, obwohl Workshops einzelner Gruppen von Anfang an geplant waren. Und die Hälfte der Eingeladenen ist stets unterwegs, um etwas zu Essen zu organisieren, denn mit dem großen Appetit von mehr als 200 Eingeladenen haben die Organisatoren anscheinend nicht gerechnet. Es fehlt deutlich am sozialen Rahmen.
Entsprechend performen ab und zu mehr Personen als zuschauen. Während sich ein Projekt nach dem anderen im zehn-Minuten-Takt präsentiert, herrscht auf den Stühlen vor der Bühne leider oft gähnende Leere. Das ist besonders schade, wenn es ganz praktisch wird, wie am Sonntagnachmittag, als sich unter dem Stichpunkt "Migration" sehr spannende und politisch brisante Initiativen wie Kanak-Attak oder die selbst organisierten Flüchtlinge von The Voice vorstellen. Dennoch zeigen sich die Aktivisten nach arbeitsreichen Tagen meistens sehr zufrieden. Sie haben viel untereinander und miteinander diskutiert, manchmal auch sehr heftig und kontrovers. Denn obwohl alle "Gutmenschen" und gegen Rechtsextremismus sind, ist das doch ein sehr winziger gemeinsamer Nenner.


Neuro produzierte auch eine sehr theorielastige Zeitung, in der sich neben den Artikeln alle beteiligten Projekte in Form kurz kommentierter Links finden
Neue Kontaktadressen sind am Sonntagabend in der Tasche verstaut, neue Termine anvisiert, um die reale und virtuelle Zusammenarbeit fortzusetzen. Die letzten Debatten werden darüber geführt, wozu Neuro denn nun gut war. Julie von Zalea TV, einem Non-Profit-Internetfernsehsender aus Frankreich findet, dass es wie meistens ist - eindeutig ist doch eher selten etwas:
Es war eine gute Möglichkeit zur Vernetzung, viele andere Initiativen waren hier dabei. Ich habe Leute wiedergetroffen und auch neue interessante Leute kennen gelernt. Aber das Konzept von Neuro hat sich mir nicht erschlossen. Einige hier haben auch sehr, sehr viel Spaß an Technik, so viel Spaß, dass die Technik für sie schon das Ziel zu sein scheint. Technik ist aber nur ein Mittel für den politischen Kampf, ein Mittel, um die politischen Ziele zu erreichen.